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Rainer Werner Fassbinders Spiel mit Stereotypen. Frauen und der Mythos von glücklichen Liebesbeziehungen / Puh, Rikard.

By: Puh, Rikard.
Material type: ArticleArticleDescription: 95-112 str.ISSN: 1846-1778.Other title: Rainer Werner Fassbinder's Playing with Stereotypes. Women and the Myth of Happy Romantic Affairs [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Drama, Gegenwartsdrama, Film, Regie, Kino, Theater, Vergangenheitsbewältigung, Homosexualität hrv | Drama, Contemporary Play, Film, Direction, Cinema, Theatre, Coming to Terms with the Past, Homosexuality eng In: LiCuS. Journal of Literary Theory and Cultural Studies 5 (2008), str. 95-112Summary: Die zwischenmenschlichen Beziehungen als Orte schmerzhafter Missverständnisse und Machtverhältnisse aufdeckend, problematisierte Rainer Werner Fassbinder in zahlreichen seiner Theaterstücke und Filme Paradigmen der neuzeitlichen Inhumanität in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Dabei wurden diese vor allem an Frauenschicksalen aufgezeigt, was sich zu einem der Markenzeichen seiner künstlerischen Poetik entwickelte. Dieser Beitrag möchte nun auf den Fassbinderschen Zugang zu dieser Materie hinweisen, der auf größtenteils einfachen Stereotypen und Klischees sowie melodramatischem Manierismus beruht. Auf der Grundlage des immanenten Interpretierens wird hier an seinem 1972 verfilmten Dramentext "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" eine minuziöse Stoff-, Motiv- und Figurenanalyse durchgeführt.
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Die zwischenmenschlichen Beziehungen als Orte schmerzhafter Missverständnisse und Machtverhältnisse aufdeckend, problematisierte Rainer Werner Fassbinder in zahlreichen seiner Theaterstücke und Filme Paradigmen der neuzeitlichen Inhumanität in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Dabei wurden diese vor allem an Frauenschicksalen aufgezeigt, was sich zu einem der Markenzeichen seiner künstlerischen Poetik entwickelte. Dieser Beitrag möchte nun auf den Fassbinderschen Zugang zu dieser Materie hinweisen, der auf größtenteils einfachen Stereotypen und Klischees sowie melodramatischem Manierismus beruht. Auf der Grundlage des immanenten Interpretierens wird hier an seinem 1972 verfilmten Dramentext "Die bitteren Tränen der Petra von Kant" eine minuziöse Stoff-, Motiv- und Figurenanalyse durchgeführt.

Projekt MZOS 130-1301070-1062

GER

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