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Die Grenzstadt Copreiniz (Koprivnica) im 17. Jahrhundert: Menschen, Festung, Vorstad / Petrić, Hrvoje.

By: Petrić, Hrvoje.
Material type: ArticleArticleDescription: 479-490 str.ISSN: 0437-5890.Other title: Bordertown Koprivnica in 17th Century [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.04 | Koprivnica, 17. Jahrhundert hrv | Koprivinca, 17th Century eng In: Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark 100 (2009), 1 ; str. 479-490Summary: Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts, mit der Integration von Čazma und Virovitica im Jahr 1552 in das Osmanische Reich, wurde Copreiniz (Koprivnica) eine Grenzstadt an der Grenze zwischen den habsburgischen und osmanischen Territorien. Die Festung von Copreiniz war ein Bestandteil der Slavonischen (Windischen) Grenze bzw. des Warasdiner Generalats. Die Finanzierung der Windischen Grenze übernahmen 1578 die steirischen Stände. Die Grenzlage von Copreiniz kam mit der osmanischen Eroberung von Kanisa und anderen ungarischen Gebieten im Drautal im Jahr 1600 stärker zum Ausdruck. Die strategische Bedeutung von Copreiniz lag darin, dass es neben dem umliegenden Draugebiet auch die steirischen Besitze vor den osmanischen Einfällen verteidigte. Durch das ganze 17. Jahrhundert hindurch kann man eine intensive Kommunikation zwischen Copreiniz und Graz und anderen steiermärkischen Städten beobachten. Copreiniz war bis zum Ende des 17. Jahrhunderts eine Grenzstadt, d. h. bis zum Frieden von Karlowitz 1699. Mit dieser Grenzscheidung wurde die osmanisch-habsburgische Grenze weit weg von diesem Gebiet verschoben. Um diese Zeit wurde die Kommunikation zwischen Copreiniz und der Steiermark immer schwächer, was mit dem Aufheben des Hofkriegsrats in Graz in Zusammenhang stand.
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Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts, mit der Integration von Čazma und Virovitica im Jahr 1552 in das Osmanische Reich, wurde Copreiniz (Koprivnica) eine Grenzstadt an der Grenze zwischen den habsburgischen und osmanischen Territorien. Die Festung von Copreiniz war ein Bestandteil der Slavonischen (Windischen) Grenze bzw. des Warasdiner Generalats. Die Finanzierung der Windischen Grenze übernahmen 1578 die steirischen Stände. Die Grenzlage von Copreiniz kam mit der osmanischen Eroberung von Kanisa und anderen ungarischen Gebieten im Drautal im Jahr 1600 stärker zum Ausdruck. Die strategische Bedeutung von Copreiniz lag darin, dass es neben dem umliegenden Draugebiet auch die steirischen Besitze vor den osmanischen Einfällen verteidigte. Durch das ganze 17. Jahrhundert hindurch kann man eine intensive Kommunikation zwischen Copreiniz und Graz und anderen steiermärkischen Städten beobachten. Copreiniz war bis zum Ende des 17. Jahrhunderts eine Grenzstadt, d. h. bis zum Frieden von Karlowitz 1699. Mit dieser Grenzscheidung wurde die osmanisch-habsburgische Grenze weit weg von diesem Gebiet verschoben. Um diese Zeit wurde die Kommunikation zwischen Copreiniz und der Steiermark immer schwächer, was mit dem Aufheben des Hofkriegsrats in Graz in Zusammenhang stand.

Projekt MZOS 130-1300855-0939

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