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Die dokumentarische Methode bei Danilo Kiš und Norbert Gstrein / Car, Milka.

By: Car Prijić, Milka.
Material type: materialTypeLabelArticleDescription: 73-89.ISSN: 1330-0946.Other title: The Documentary Method of Danilo Kiš and Norbert Gstrein [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Dokument, Romane, Geschichtsauffassung hrv | document, novel, historical perspective engOnline resources: Click here to access online In: Zagreber germanistische Beitraege : Jahrbuch fuer Literatur- und Sprachwissenschaft 20 (2011), 1-212 ; str. 73-89Summary: Anhand poetologischen Überlegungen des österreichischen Autors Norbert Gstrein und des jugoslawischen Autors Danilo Kiš werden ihre dokumentarischen Verfahrensweisen analysiert. Die dokumentarische Methode wird dabei als ein intertextuelles Verfahren oder als eine Form des transgressiven Dokumentarismus beobachtet, die als Einlass dient, um den Status des Dokumentarischen in der fiktiven Welt beider Autoren auszuloten. Die Transgression des Dokumentarischen wird als eine Tendenz zur Grenzüberschreitung verstanden, die sowohl bei Danilo Kiš als auch bei Norbert Gstrein zu beobachten ist. Das Problem der Wirklichkeitsrepräsentation kommt insbesondere in der Betonung des geschichtlichen Narrativs zum Ausdruck, jenes Narrativs, das bei beiden Autoren mit traumatischem Potenzial aufgeladen ist. Im Wechselspiel zwischen dokumentarischer Ebene und fiktiven Teilen wird die Absicht der Autoren deutlich, gerade anhand geschichtlich überlieferter Fakten auf den unsicheren Status der Wirklichkeit und die Überlappungen der Gegenwart mit der Vergangenheit hinzuweisen.
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Anhand poetologischen Überlegungen des österreichischen Autors Norbert Gstrein und des jugoslawischen Autors Danilo Kiš werden ihre dokumentarischen Verfahrensweisen analysiert. Die dokumentarische Methode wird dabei als ein intertextuelles Verfahren oder als eine Form des transgressiven Dokumentarismus beobachtet, die als Einlass dient, um den Status des Dokumentarischen in der fiktiven Welt beider Autoren auszuloten. Die Transgression des Dokumentarischen wird als eine Tendenz zur Grenzüberschreitung verstanden, die sowohl bei Danilo Kiš als auch bei Norbert Gstrein zu beobachten ist. Das Problem der Wirklichkeitsrepräsentation kommt insbesondere in der Betonung des geschichtlichen Narrativs zum Ausdruck, jenes Narrativs, das bei beiden Autoren mit traumatischem Potenzial aufgeladen ist. Im Wechselspiel zwischen dokumentarischer Ebene und fiktiven Teilen wird die Absicht der Autoren deutlich, gerade anhand geschichtlich überlieferter Fakten auf den unsicheren Status der Wirklichkeit und die Überlappungen der Gegenwart mit der Vergangenheit hinzuweisen.

Projekt MZOS 130-1301070-1062

GER

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