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Anfängliches Schreiben in Deutsch als Fremdsprache in den ersten Klassen der Grundschule / Lenček, Mirjana ; Anđel, Maja.

By: Lenček, Mirjana.
Contributor(s): Anđel, Maja [aut].
Material type: ArticleArticleOther title: Early literacy in German as a Foreign Language in the first three school years [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Anfängliches Schreiben, Zweitsprache, Deutsch, Kroatisch hrv | early literacy, second language, German, Croatian eng In: Sprachenvielfalt und Sprachenlernen: Neue Wege zur Literalität. Akten des 42. Linguistischen Kolloquiums in Rhodos 2007 str. 375-384Karagiannidou, Evangelia ; Papadopoulou, Charis-Olga ; Skourtou, EleniSummary: Gemäß der Kroatischen nationalen Bildungsnorm wurde neulich in die erste Klasse der Grundschule eine Fremdsprache als Pflichtfach eingeführt. Dadurch hat sich die Diskussion über den richtigen Zeitpunkt für die Einführung der Schrift für die Fremdsprache noch weiter zugespitzt. Angesichts der Tatsache, dass sich die Erstklässler schon mit dem Schreiben in der Muttersprache schwer tun – besonders in Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad des Programms (alle Buchstaben müssen in der ersten Hälfte des ersten Schuljahres gemeistert werden) – ist es fraglich, ob es sinnvoll ist, schon in der ersten Klasse mit dem Schreiben in der Fremdsprache zu beginnen. Die Bildungsnorm rät vom Schreiben in der ersten Klasse ab, aber in der Realität ist es oft anders. Die bisherige Praxis, mit der Fremdsprache erst in der vierten Klasse der Grundschule zu beginnen, hat in methodischer Hinsicht die Lehrer stark an die „Papier-Bleistift“ Vorgehensweise gebunden, die sie nur ungern aufgeben. Deshalb stehen jetzt diejenigen Kinder, die auch sonst Schwierigkeiten mit Lesen und Schreiben haben, oder sogar unter Legasthenie leiden, vor noch größeren Problemen. Das Ziel unserer Arbeit ist die Merkmale der Schriftproben bei den Schulkindern zu untersuchen, mit dem Zweck, eine qualitative Analyse der in einem Diktat gemachten Fehler durchzuführen. Als Versuchspersonen dienten die Kinder aus einer ersten, einer zweiten und einer dritten Klasse der Grundschule. Durch die Analyse versuchten wir, die genauen Schwachstellen im Schreiben der Kinder sowohl in der Muttersprache, als auch (und noch mehr) in der Fremdsprache (Deutsch) festzustellen, damit man später diesen die besondere Aufmerksamkeit schenken kann, ungeachtet dessen, wann mit der Schrift angefangen wird. In der Analyse wird besonderer Augenmerk auf die Arbeiten derjenigen Kinder gerichtet, die wesentlichere Schwierigkeiten beim Schreiben haben, bzw. den schlechteren Teil der Normalverteilung repräsentieren und dadurch als Legasthenie-bedroht gelten.
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Gemäß der Kroatischen nationalen Bildungsnorm wurde neulich in die erste Klasse der Grundschule eine Fremdsprache als Pflichtfach eingeführt. Dadurch hat sich die Diskussion über den richtigen Zeitpunkt für die Einführung der Schrift für die Fremdsprache noch weiter zugespitzt. Angesichts der Tatsache, dass sich die Erstklässler schon mit dem Schreiben in der Muttersprache schwer tun – besonders in Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad des Programms (alle Buchstaben müssen in der ersten Hälfte des ersten Schuljahres gemeistert werden) – ist es fraglich, ob es sinnvoll ist, schon in der ersten Klasse mit dem Schreiben in der Fremdsprache zu beginnen. Die Bildungsnorm rät vom Schreiben in der ersten Klasse ab, aber in der Realität ist es oft anders. Die bisherige Praxis, mit der Fremdsprache erst in der vierten Klasse der Grundschule zu beginnen, hat in methodischer Hinsicht die Lehrer stark an die „Papier-Bleistift“ Vorgehensweise gebunden, die sie nur ungern aufgeben. Deshalb stehen jetzt diejenigen Kinder, die auch sonst Schwierigkeiten mit Lesen und Schreiben haben, oder sogar unter Legasthenie leiden, vor noch größeren Problemen. Das Ziel unserer Arbeit ist die Merkmale der Schriftproben bei den Schulkindern zu untersuchen, mit dem Zweck, eine qualitative Analyse der in einem Diktat gemachten Fehler durchzuführen. Als Versuchspersonen dienten die Kinder aus einer ersten, einer zweiten und einer dritten Klasse der Grundschule. Durch die Analyse versuchten wir, die genauen Schwachstellen im Schreiben der Kinder sowohl in der Muttersprache, als auch (und noch mehr) in der Fremdsprache (Deutsch) festzustellen, damit man später diesen die besondere Aufmerksamkeit schenken kann, ungeachtet dessen, wann mit der Schrift angefangen wird. In der Analyse wird besonderer Augenmerk auf die Arbeiten derjenigen Kinder gerichtet, die wesentlichere Schwierigkeiten beim Schreiben haben, bzw. den schlechteren Teil der Normalverteilung repräsentieren und dadurch als Legasthenie-bedroht gelten.

Projekt MZOS 130-1300869-0826

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