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Der Aufbau eines Referenzzentrums für Bioethik in Südosteuropa: Ein Schritt zur Institutionalisierung des bioethischen Pluriperspektivismus / Čović, Ante.

By: Čović, Ante.
Material type: ArticleArticleDescription: 261-274 str.ISBN: 9783-89665-372-7.Other title: Building the Referal Center for Bioethics in Southeast Europe: A Step towards the Institutionalization of Bioethical Pluriperspectivism [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.01 | Integrative Bioethik, Pluriperspektivismus, Institutionalisierung, Südosteuropa, Referenzzentrum hrv | integrative bioethics, pluriperspectivism, institutionalization, Southeast Europe, Referal Center eng In: Integrative Bioethik / Integrative Bioethics str. 261-274Čović, Ante ; Hoffmann, Thomas SörenSummary: Da jegliche Form bioethischer Institutionalisierung ein bestimmtes Bioethikverständnis voraussetzt, möchte dieser Aufsatz eine konzeptuelle Basis zur Gründung und zum Ausbau eines Referenzzentrums in Südosteuropa anbieten, das in der Lage wäre, Prozesse und Phänomene in der Optik der integrativen Bioethik zu erforschen und zu dokumentieren. Der erste Teil des Aufsatzes widmet sich einer Rekonstruierung der philosophischen und weltgeschichtlichen Voraussetzungen des Pluriperspektivismus als einer methodologischen Besonderheit der integrativen Bioethik. Auf dieser Denklinie wird die kategoriale Unterscheidung zwischen "Objekt- und Sinnwahrheit" (F. Kaulbach) sowie zwischen "Verfügungs- und Orientierungswissen" (J. Mittelstrass) expliziert. Dadurch wird ermöglicht, die perspektivische Einseitigkeit des neuzeitlichen Wissensparadigmas (Monoperspektivismus) und den damit verbundenen epochalen Orientierungsverlust festzustellen und ein neues Paradigma der Erzeugung von Orientierungswissen auf der Grundlage eines integrativen Perspektivenpluralismus (Pluriperspektivismus) zu entwerfen. Im zweiten Teil des Aufsatzes werden die Merkmale der integrativen Bioethik nach verschiedenen Kriterien analysiert und dargestellt. Diese analytische Darstellung könnte als Entwurf für den inneren Aufbau des geplanten Referenzzentrums dienen.
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Da jegliche Form bioethischer Institutionalisierung ein bestimmtes Bioethikverständnis voraussetzt, möchte dieser Aufsatz eine konzeptuelle Basis zur Gründung und zum Ausbau eines Referenzzentrums in Südosteuropa anbieten, das in der Lage wäre, Prozesse und Phänomene in der Optik der integrativen Bioethik zu erforschen und zu dokumentieren. Der erste Teil des Aufsatzes widmet sich einer Rekonstruierung der philosophischen und weltgeschichtlichen Voraussetzungen des Pluriperspektivismus als einer methodologischen Besonderheit der integrativen Bioethik. Auf dieser Denklinie wird die kategoriale Unterscheidung zwischen "Objekt- und Sinnwahrheit" (F. Kaulbach) sowie zwischen "Verfügungs- und Orientierungswissen" (J. Mittelstrass) expliziert. Dadurch wird ermöglicht, die perspektivische Einseitigkeit des neuzeitlichen Wissensparadigmas (Monoperspektivismus) und den damit verbundenen epochalen Orientierungsverlust festzustellen und ein neues Paradigma der Erzeugung von Orientierungswissen auf der Grundlage eines integrativen Perspektivenpluralismus (Pluriperspektivismus) zu entwerfen. Im zweiten Teil des Aufsatzes werden die Merkmale der integrativen Bioethik nach verschiedenen Kriterien analysiert und dargestellt. Diese analytische Darstellung könnte als Entwurf für den inneren Aufbau des geplanten Referenzzentrums dienen.

Projekt MZOS 130-1300990-1085

GER

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