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Das Türkenbild in der kroatischen literarischen Kultur des 18. Jahrhunderts / Dukić, Davor.

By: Dukić, Davor.
Material type: materialTypeLabelArticleDescription: 109-120.ISBN: 9783-89971-795-2.Other title: The Image of the Turks in the Croatian Literary Culture of the 18th Century [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Türkenbild, Imagologie, Stereotyp hrv | image of the Turks, imagology, stereotype engOnline resources: Click here to access online In: Europa und die Türkei im 18. Jahrhundert / Europe and Turkey in the 18th Century str. 109-120Schmidt-Haberkamp, BarbaraSummary: Das Türkenbild ist das meistvertretene Feindbild der kroatischen frühneuzeitlichen literarischen Kultur. Im 18. Jahrhundert ist das Interesse am Türkenthema im Vergleich zu den zwei vorhergehenden Jahrhunderten gesunken, wahrscheinlich wegen des Rückgangs der osmanischen Macht nach der zweiten Belagerung Wiens 1683 und wegen einer langen Friedensperiode in den kroatischen Ländern im 18. Jahrhundert (1718–1788). Das meistthematisierte politische Ereignis, vorwiegend in der populären Versepik, ist der Krieg der Habsburger Monarchie und Russlands gegen die Türken (1788–1792). Das Interesse für die Türken ist provinziell geworden ; es fokussiert sich auf die großen zeitgenössischen Kriegsereignisse und auf die ständigen christlich-muslimischen Grenzgefechte, d.h. nicht auf das osmanische Kultur/Zivilisation im engeren Sinne. Die neuen charakteristischen stereotypen Ideen und Motive um dieser Zeit sind: der Stereotyp von türkischer kultureller Inferiorität, die Hoffnung auf die Vertreibung der Türken aus Europa und das Motiv des Mitleids mit den geschlagenen Türken.
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Das Türkenbild ist das meistvertretene Feindbild der kroatischen frühneuzeitlichen literarischen Kultur. Im 18. Jahrhundert ist das Interesse am Türkenthema im Vergleich zu den zwei vorhergehenden Jahrhunderten gesunken, wahrscheinlich wegen des Rückgangs der osmanischen Macht nach der zweiten Belagerung Wiens 1683 und wegen einer langen Friedensperiode in den kroatischen Ländern im 18. Jahrhundert (1718–1788). Das meistthematisierte politische Ereignis, vorwiegend in der populären Versepik, ist der Krieg der Habsburger Monarchie und Russlands gegen die Türken (1788–1792). Das Interesse für die Türken ist provinziell geworden ; es fokussiert sich auf die großen zeitgenössischen Kriegsereignisse und auf die ständigen christlich-muslimischen Grenzgefechte, d.h. nicht auf das osmanische Kultur/Zivilisation im engeren Sinne. Die neuen charakteristischen stereotypen Ideen und Motive um dieser Zeit sind: der Stereotyp von türkischer kultureller Inferiorität, die Hoffnung auf die Vertreibung der Türken aus Europa und das Motiv des Mitleids mit den geschlagenen Türken.

Projekt MZOS 130-1301070-1056

GER

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