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Integrative Bioethik und das Problem der Wahrheit / Čović, Ante.

By: Čović, Ante.
Material type: ArticleArticleDescription: 43-53 str.ISBN: 9783896655036.Other title: Integrative Bioethics and the Problem of Truth [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.01 | Bioethik, integrative Bioethik, Wahrheit, Pluriperspektivismus, Orientierungswissen, Philosophie hrv | bioethics, integrative bioethics, truth, pluri-perspectivism, orientational knowledge, philosophy eng In: Integrative Bioethik und Pluriperspektivismus / Integrative Bioethics and Pluri-Perspectivism str. 43-53Čović, AnteSummary: Jede neue theoretische Position ändert zwangsläufig das Verhältnis zwischen bestehenden Ideen und Theorien und führt zu einer Restrukturierung des Denkhorizontes, innerhalb dessen sie in Erscheinung getreten ist. Daher wird es nie möglich sein, eine endgültige oder sog. "objektive" Geschichte der Ideen bzw. der philosophischen oder wissenschaftlichen Disziplinen zu erstellen. Der innovative Charakter, den eine neue Idee birgt, misst sich daran, inwiefern durch die neue Denkposition die bisherige Denkweise problematisiert und revidiert wird. Der Innovationsgehalt der integrativen Bioethik liegt nun gerade in ihrer "Integrativität", die auf der gegenständlichen und methodologischen Ebene zum Ausdruck kommt. Dieser Beitrag beschränkt sich auf das innovative Potenzial der integrativen Bioethik, das in ihrer methodologischen Bestimmung enthalten ist. Gemeint ist die Idee des Pluriperspektivismus, der zufolge "Orientierungswissen" nur in der Interaktion unterschiedlicher Perspektiven gewonnen werden kann, die sich in einem bestimmten Problembereich erschließen. Diese methodologische Position setzt in ihrer philosophischen Grundlage ein ganz bestimmtes Wahrheitsverständnis voraus, das insofern als (pluri-)perspektivistisch zu bezeichnen ist. In dieser Arbeit soll der vorausgesetzte Wahrheitsbegriff expliziert werden, um die pluriperspektivistische Erkenntnismethode philosophisch zu legitimieren und ein neues Wissensparadigma ins Leben zu rufen. Die Arbeit besteht aus drei Teilen: Der erste Teil widmet sich der Definition der integrativen Bioethik, der zweite Teil liefert eine systematische Darstellung verschiedener philosophischer Herangehensweisen an das Wahrheitsproblem, und im dritten Teil rekonstruiert der Autor den Entwicklungsverlauf des pluriperspektivistischen Wahrheitsverständnisses in der Geschichte der Philosophie.
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Jede neue theoretische Position ändert zwangsläufig das Verhältnis zwischen bestehenden Ideen und Theorien und führt zu einer Restrukturierung des Denkhorizontes, innerhalb dessen sie in Erscheinung getreten ist. Daher wird es nie möglich sein, eine endgültige oder sog. "objektive" Geschichte der Ideen bzw. der philosophischen oder wissenschaftlichen Disziplinen zu erstellen. Der innovative Charakter, den eine neue Idee birgt, misst sich daran, inwiefern durch die neue Denkposition die bisherige Denkweise problematisiert und revidiert wird. Der Innovationsgehalt der integrativen Bioethik liegt nun gerade in ihrer "Integrativität", die auf der gegenständlichen und methodologischen Ebene zum Ausdruck kommt. Dieser Beitrag beschränkt sich auf das innovative Potenzial der integrativen Bioethik, das in ihrer methodologischen Bestimmung enthalten ist. Gemeint ist die Idee des Pluriperspektivismus, der zufolge "Orientierungswissen" nur in der Interaktion unterschiedlicher Perspektiven gewonnen werden kann, die sich in einem bestimmten Problembereich erschließen. Diese methodologische Position setzt in ihrer philosophischen Grundlage ein ganz bestimmtes Wahrheitsverständnis voraus, das insofern als (pluri-)perspektivistisch zu bezeichnen ist. In dieser Arbeit soll der vorausgesetzte Wahrheitsbegriff expliziert werden, um die pluriperspektivistische Erkenntnismethode philosophisch zu legitimieren und ein neues Wissensparadigma ins Leben zu rufen. Die Arbeit besteht aus drei Teilen: Der erste Teil widmet sich der Definition der integrativen Bioethik, der zweite Teil liefert eine systematische Darstellung verschiedener philosophischer Herangehensweisen an das Wahrheitsproblem, und im dritten Teil rekonstruiert der Autor den Entwicklungsverlauf des pluriperspektivistischen Wahrheitsverständnisses in der Geschichte der Philosophie.

Projekt MZOS 130-1300990-1085

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