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Mali Bilač, Požega, Kroatien, Spätlatène-Grab im Požega-Talkessel / Dizdar, Marko ; Potrebica, Hrvoje.

By: Dizdar, Marko.
Contributor(s): Potrebica, Hrvoje [aut].
Material type: ArticleArticleDescription: 1227-1227 str.ISBN: 9783-7001-6765-5.Other title: Mali Bilač, Požega, Croatia, Late La Tène Grave in the Požega Valley [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.07 | Mali Bilač, Požega, Kroatien, Spätlatène, Grab, Požega-Talkessel hrv | Mali Bilač, Požega, Croatia, Late La Tène, Grave, Požega Valley eng In: Lexikon zur keltischen Archäologie (L-Z) str. 1227-1227Sievers, Susanne ; Urban, Otto H. ; Ramsl, Peter C.Summary: Das Dorf Mali Bilač liegt an den westlichen Abhängen des Dilj-Gebirges im Südosten von Požega-Talkessel. Auf dem örtlichen Friedhof wurde Ende 1994 der Zufallsfund eines doppelten Krieger-Brandgrabes entdeckt, in dem Waffenteile, Trachtenteile sowie Fragmente der Keramikgefäße erhalten geblieben waren. Von Waffenfunden wurden in diesem Grab zwei gebogene Schwerte in der Scheide, zwei Schildbuckel (umbo) und mehrere Speere entdeckt. Die gleichmäßig breiten Schwertklingen entlang zeigt sich die hervorgehobene mittlere Rippe, während am Dorn eine Platte und ein glockenförmiger Anschlag angebracht sind. Von der Scheide sind Teile des Ortbandes und der Verbindungsteil in der Form von zwei liegenden S-Buchstaben sowie eine längliche Vorrichtung, die zum Durchziehen des Gürtels diente, erhalten geblieben. Zu Verteidigungswaffen gehören auch ein Teil von Eisenumbo des Typs Arquà Petrarca sowie der gebogene Schildgriff. Aus diesem Grab stammt eine eiserne glatte Fibel mittellatènezeitlichen Schemas mit einem Bogen, der zur Spirale hin - deren vier Gewinde mit einer Sehne von außen verbunden sind - dicker wird. Von Keramikgefäßen wurden hier Fragmente von Töpfen runden Körpers, verziert mit vertikalen, kammförmigen Verzierungen, sowie eine Schale der S-Profilierung gefunden, genauso wie der Rand eines Bronzegefässes. Die Grabstätte wird in die ältere Phase der Spätlatène (Lt D1), bzw. in das Ende des 2. und den Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. datiert und mit den Skordiskengräbern im Osten sowie den Tauriskengräbern im Westen in Verbindung gebracht.
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Das Dorf Mali Bilač liegt an den westlichen Abhängen des Dilj-Gebirges im Südosten von Požega-Talkessel. Auf dem örtlichen Friedhof wurde Ende 1994 der Zufallsfund eines doppelten Krieger-Brandgrabes entdeckt, in dem Waffenteile, Trachtenteile sowie Fragmente der Keramikgefäße erhalten geblieben waren. Von Waffenfunden wurden in diesem Grab zwei gebogene Schwerte in der Scheide, zwei Schildbuckel (umbo) und mehrere Speere entdeckt. Die gleichmäßig breiten Schwertklingen entlang zeigt sich die hervorgehobene mittlere Rippe, während am Dorn eine Platte und ein glockenförmiger Anschlag angebracht sind. Von der Scheide sind Teile des Ortbandes und der Verbindungsteil in der Form von zwei liegenden S-Buchstaben sowie eine längliche Vorrichtung, die zum Durchziehen des Gürtels diente, erhalten geblieben. Zu Verteidigungswaffen gehören auch ein Teil von Eisenumbo des Typs Arquà Petrarca sowie der gebogene Schildgriff. Aus diesem Grab stammt eine eiserne glatte Fibel mittellatènezeitlichen Schemas mit einem Bogen, der zur Spirale hin - deren vier Gewinde mit einer Sehne von außen verbunden sind - dicker wird. Von Keramikgefäßen wurden hier Fragmente von Töpfen runden Körpers, verziert mit vertikalen, kammförmigen Verzierungen, sowie eine Schale der S-Profilierung gefunden, genauso wie der Rand eines Bronzegefässes. Die Grabstätte wird in die ältere Phase der Spätlatène (Lt D1), bzw. in das Ende des 2. und den Anfang des 1. Jahrhunderts v. Chr. datiert und mit den Skordiskengräbern im Osten sowie den Tauriskengräbern im Westen in Verbindung gebracht.

Projekt MZOS 130-1300644-1029

Projekt MZOS 197-1970685-0711

GER

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