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Das Verhaltnis des Menschen zum Leben der MIitwelt : das Recht von Tierarten und die Motive menschlicher Vorgehen / Cifrić, Ivan.

By: Cifrić, Ivan.
Material type: ArticleArticleDescription: 37-52 str.Other title: The relation of humans towards life and co-world. The rights of animal species and the motives of human actions [Naslov na engleskom: ].Subject(s): 5.05 | Biozentrismus, Ethizität gegenüber Tieren, Motive menschlicher Vorgehen, nichtmenschliches Leben, Recht auf das Leben, Utilitarismus, Lebensgemeinschaft ger | biocentrism, ethics, animals, human actions, non-human life, right to life, utilitarianism, partnership eng In: 3. Southeast European Bioethics Forum (20.-22.09.2007. ; Mali Lošinj, Hrvatska) Wert and Würde der nichtmenschlichen Kreatur str. 37-52Schweidler, WalterSummary: In der vorliegenden Arbeit werden Resultate der empirischen Forschung über das Recht auf Leben von Tierarten und über die Motive menschlicher Vorgehen gegenüber der lebendigen Welt präsentiert. Der Autor analysiert die Meinungen von Befragten zu zwei Fragen: Haben die Tierarten das gleiche Recht auf das Leben wie der Mensch? Welche sind die Motive der menschlichen Sorge um das Leben der Mitwelt? Das Recht auf Leben aller Arten wurde an Meinungen von Befragten zu den drei Ansätzen: des biologischen Egalitarsmus untersucht - ein gleiches Recht für alle Arten ; die anthropologische (Besonderheit) Ausnahmefall (Excemptionalism) - ein größeres Recht des Menschen und das darwinistische Konzept des Kampfs ums Überleben. Keine der Stellungnahmen wurde als ausgesprochen dominant angenommen: 58, 1% der Befragten akzeptieren die gleichen Rechte des Menschen und der Tierarten, 32, 5% denken, dass menschliche Rechte größer sind und 20, 6% akzeptieren das erkämpfte Recht. Die Motive menschlicher Vorgehen und der Sorge um die lebendige Welt wurden als Meinung zu vier Ansätzen untersucht: Die Ethizität (Pflicht), Utilitarität (Nutzen), Emotivität (Gefühl) und die Situativität (Umstände). Die Ethizität akzeptieren 87, 2%, die Emotivität 43, 7%, die Situativität 35, 0% und den Nutzen 8, 9% der Befragten. Die Korrelationsanalyse zwischen „Rechten“ und „Motiven“ einerseits und an Instrumenten: „Verantwortung für das Leben“, “Biozentrismus“, „sozioökologische Orientierung“ und „Glauben“ festgestellten Faktoren andererseits haben gezeigt, dass, den gleichen Rechten eher geneigt die Befragten sind, die die„Verantwortung für alles Leben“, „Respektieren des Lebens“, „Ökozentrismus“ und die „kosmische Ireligion“ akzeptieren ; größere menschliche Rechte befürworten die Befragten, die sich zum „Anthropozentrismus“ und „christlichen Glauben“ bekennen, für die erkämpften Rechte jedoch sind die Befragten, die eher „die Verantwortung für nur menschliches Leben“, „Anthropozentrismus“ und „Technozentrismus“ akzeptieren. Zum Motiv der ethischen Pflicht neigen eher diejenigen Befragten geneigt, die „die Verantwortung für alles Leben“ und „das Respektieren des Lebens“ akzeptieren ; dem Nutzen die Befragten, die eher nur die „Verantwortung für das menschliche Leben“ und den „Anthropozentrismus“ akzeptieren ; der Emotivität diejenigen, die die „Verantwortung für alles Leben“, „das respektieren des Lebens“, den „Ökozentrismus“ und die „alternative Religiosität“ akzeptieren, dem Motiv der Situation sind diejenigen geneigt, die „Verantwortung für nur menschliches Leben“ und den „Anthropozentrismus“ akzeptieren Die Untersuchung (N=492 ; 2005) wurde an fünf Fakultäten der Zagreber Universität durchgeführt.
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In der vorliegenden Arbeit werden Resultate der empirischen Forschung über das Recht auf Leben von Tierarten und über die Motive menschlicher Vorgehen gegenüber der lebendigen Welt präsentiert. Der Autor analysiert die Meinungen von Befragten zu zwei Fragen: Haben die Tierarten das gleiche Recht auf das Leben wie der Mensch? Welche sind die Motive der menschlichen Sorge um das Leben der Mitwelt? Das Recht auf Leben aller Arten wurde an Meinungen von Befragten zu den drei Ansätzen: des biologischen Egalitarsmus untersucht - ein gleiches Recht für alle Arten ; die anthropologische (Besonderheit) Ausnahmefall (Excemptionalism) - ein größeres Recht des Menschen und das darwinistische Konzept des Kampfs ums Überleben. Keine der Stellungnahmen wurde als ausgesprochen dominant angenommen: 58, 1% der Befragten akzeptieren die gleichen Rechte des Menschen und der Tierarten, 32, 5% denken, dass menschliche Rechte größer sind und 20, 6% akzeptieren das erkämpfte Recht. Die Motive menschlicher Vorgehen und der Sorge um die lebendige Welt wurden als Meinung zu vier Ansätzen untersucht: Die Ethizität (Pflicht), Utilitarität (Nutzen), Emotivität (Gefühl) und die Situativität (Umstände). Die Ethizität akzeptieren 87, 2%, die Emotivität 43, 7%, die Situativität 35, 0% und den Nutzen 8, 9% der Befragten. Die Korrelationsanalyse zwischen „Rechten“ und „Motiven“ einerseits und an Instrumenten: „Verantwortung für das Leben“, “Biozentrismus“, „sozioökologische Orientierung“ und „Glauben“ festgestellten Faktoren andererseits haben gezeigt, dass, den gleichen Rechten eher geneigt die Befragten sind, die die„Verantwortung für alles Leben“, „Respektieren des Lebens“, „Ökozentrismus“ und die „kosmische Ireligion“ akzeptieren ; größere menschliche Rechte befürworten die Befragten, die sich zum „Anthropozentrismus“ und „christlichen Glauben“ bekennen, für die erkämpften Rechte jedoch sind die Befragten, die eher „die Verantwortung für nur menschliches Leben“, „Anthropozentrismus“ und „Technozentrismus“ akzeptieren. Zum Motiv der ethischen Pflicht neigen eher diejenigen Befragten geneigt, die „die Verantwortung für alles Leben“ und „das Respektieren des Lebens“ akzeptieren ; dem Nutzen die Befragten, die eher nur die „Verantwortung für das menschliche Leben“ und den „Anthropozentrismus“ akzeptieren ; der Emotivität diejenigen, die die „Verantwortung für alles Leben“, „das respektieren des Lebens“, den „Ökozentrismus“ und die „alternative Religiosität“ akzeptieren, dem Motiv der Situation sind diejenigen geneigt, die „Verantwortung für nur menschliches Leben“ und den „Anthropozentrismus“ akzeptieren Die Untersuchung (N=492 ; 2005) wurde an fünf Fakultäten der Zagreber Universität durchgeführt.

Projekt MZOS 130-1301180-0915

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