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Das Projekt Tilurium : Waffendarstellungen auf Steindenkmalern aus Tilurium / Sanader, Mirjana ; Tončinić, Domagoj.

By: Sanader, Mirjana.
Contributor(s): Tončinić, Domagoj [aut].
Material type: materialTypeLabelArticleDescription: 199-202.Other title: Das Projekt Tilurium : Waffendarstellungen auf Steindenkmalern aus Tilurium [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.07 | Tilurium, Waffendarstellungen, Tropaeum, legio VII hrv | Tilurium, representation of Roman Military Equipment, Tropaeum, legio VII engOnline resources: Click here to access online In: 16. Internationalen Roman Military Equipment Conference (ROMEC) Xanten, 13.-16. Juni 2007 (13-16.06.2007 ; Xanten, Njemačka) Xantener Berichte 16. Waffen in Aktion. Akten der 16. Internationalen Roman Military Equipment Conference (ROMEC) Xanten, 13.-16. Juni 2007 str. 199-202Busch, Alexandra W. ; Schalles, Hans-JoachimSummary: Der Lehrstuhl für provinzialrömische und frühchristliche Archäologie der Philosophischen Fakultät der Universität in Zagreb leitet seit 1997. archäologische Grabungen in Tilurium, im dalmatinischen Lager der legio VII, bzw. VII Claudia pia fidelis. Sie laufen im Rahmen des Projektes Römische Militärlager in Kroatien – Tilurium, das 1997 und 2002 vom Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Sport unter den Kennnummern 0130666 und 0130460 bewilligt und Ende 2006 wieder positiv bewertet wurde. Die archäologischen Grabungen werden weiters vom Ministerium für Kultur der Republik Kroatien, der Stadt Trilj und der Gespanschaft Split-Dalmatien unterstützt. Das römische Legionslager Tilurium (Tilurium) liegt im nordöstlichen Teil eines Plateaus, das sich über dem rechten Ufer der Cetina (Hyppus) erhebt. Auf dem Lagergebiet liegt heute der zentrale Teil des Dorfes Gardun, das administrativ an die benachbarte Stadt Trilj gebunden ist. An der Stelle, an der heute die St. Petruskirche steht, erreicht das Gelände eine Höhe von 429 Metern über dem Meeresspiegel. Von diesem dominanten und strategisch wichtigen Ort aus erblickt man den Fluss Cetina, Brücken über die Cetina, sowie alle umliegenden Ebenen und Plateaus. Selbstverständlich konnte man von diesem Ort aus sämtliche Verkehrsverbindungen kontrollieren. Dies war insofern von Bedeutung, als Richtung Tilurium eine Straße aus Salona führte, die hier auf dem Gebiet der Stadt Trilj, welche auf der Tabula Peuntigeriana als Tilurium erwähnt wird, in zwei Richtungen weiterführte, und zwar in Richtung Nordosten zum einstigen Delminium und in Richtung Südosten nach Narona. Aus Gardun und seiner unmittelbaren Umgebung stammt eine ganze Reihe von Steindenkmälern die sich durch Waffendarstellungen auszeichnen. Als bekanntestes Beispiel sind zwei Fragmente eines Tropeums zu nenne. Bei den übrigen Denkmälern handelt sich um Grabstelen römischer Legionäre mit architektonischem Aufbau, der eine monumentale Grabarchitektur, einen Naiskos bzw. eine Aedicula imitiert. Auf diesen Grabstelen ist oft ein reich verzierter Waffenfries anzutreffen. Auf verschiedenen Varianten dieses Grabsteintyps sind auch andere Waffendarstellungen verzeichnet, die man als gewisse Selbstdarstellung des Toten bezeichnen könnte. In Dalmatien sind weitere vergleichbare Grabstelen bekannt, die allgemein einer Werkstätte in Tilurium zugeschrieben werden.
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Prikazani rezultati proizišli su iz znanstvenog projekta (Rimski vojni logori u Hrvatskoj), provođenog uz potporu Ministarstva znanosti, obrazovanja i športa Republike Hrvatske.

Der Lehrstuhl für provinzialrömische und frühchristliche Archäologie der Philosophischen Fakultät der Universität in Zagreb leitet seit 1997. archäologische Grabungen in Tilurium, im dalmatinischen Lager der legio VII, bzw. VII Claudia pia fidelis. Sie laufen im Rahmen des Projektes Römische Militärlager in Kroatien – Tilurium, das 1997 und 2002 vom Ministerium für Wissenschaft, Bildung und Sport unter den Kennnummern 0130666 und 0130460 bewilligt und Ende 2006 wieder positiv bewertet wurde. Die archäologischen Grabungen werden weiters vom Ministerium für Kultur der Republik Kroatien, der Stadt Trilj und der Gespanschaft Split-Dalmatien unterstützt. Das römische Legionslager Tilurium (Tilurium) liegt im nordöstlichen Teil eines Plateaus, das sich über dem rechten Ufer der Cetina (Hyppus) erhebt. Auf dem Lagergebiet liegt heute der zentrale Teil des Dorfes Gardun, das administrativ an die benachbarte Stadt Trilj gebunden ist. An der Stelle, an der heute die St. Petruskirche steht, erreicht das Gelände eine Höhe von 429 Metern über dem Meeresspiegel. Von diesem dominanten und strategisch wichtigen Ort aus erblickt man den Fluss Cetina, Brücken über die Cetina, sowie alle umliegenden Ebenen und Plateaus. Selbstverständlich konnte man von diesem Ort aus sämtliche Verkehrsverbindungen kontrollieren. Dies war insofern von Bedeutung, als Richtung Tilurium eine Straße aus Salona führte, die hier auf dem Gebiet der Stadt Trilj, welche auf der Tabula Peuntigeriana als Tilurium erwähnt wird, in zwei Richtungen weiterführte, und zwar in Richtung Nordosten zum einstigen Delminium und in Richtung Südosten nach Narona. Aus Gardun und seiner unmittelbaren Umgebung stammt eine ganze Reihe von Steindenkmälern die sich durch Waffendarstellungen auszeichnen. Als bekanntestes Beispiel sind zwei Fragmente eines Tropeums zu nenne. Bei den übrigen Denkmälern handelt sich um Grabstelen römischer Legionäre mit architektonischem Aufbau, der eine monumentale Grabarchitektur, einen Naiskos bzw. eine Aedicula imitiert. Auf diesen Grabstelen ist oft ein reich verzierter Waffenfries anzutreffen. Auf verschiedenen Varianten dieses Grabsteintyps sind auch andere Waffendarstellungen verzeichnet, die man als gewisse Selbstdarstellung des Toten bezeichnen könnte. In Dalmatien sind weitere vergleichbare Grabstelen bekannt, die allgemein einer Werkstätte in Tilurium zugeschrieben werden.

Projekt MZOS 130-0000000-0777

GER

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