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Fremdbilder und ihre Klassifikation / Dukić, Davor.

By: Dukić, Davor.
Material type: ArticleArticleDescription: str.Other title: Images of others and their classification [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Fremdbild, Identität, kulturelle Distanz, Imagologie, Interkulturelle Germanistik, Postkolonialismus hrv | image of the other, identity, cultural distance, imagology, intercultural german studies, postcolonial studies eng In: Zwischen den Sprachen, zwischen den Kulturen: Fremdphilologien im eruopäischen Kontext (20-22.10.2011. ; Beč, Austrija)Summary: Das Fremdbild kann formal definiert werden als eine generalisierende Aussage über einem geo-kulturellen Raum, die sich aus einem Ethnonym/Landesnamen und den ihm zugeschriebenen charakteristischen/wertenden Attributen zusammensetzt. Gerade durch diese Attribute wird eine Vorstellung imagotypisch. Vom imagologischen Standpunkt aus, geht jedes Fremdbild aus einem Selbstbild eines Subjektes hervor, und ist ein Teil seines Weltbildes in einem bestimmten historischen Zeitraum. Anders gesagt: hinter einem Image (Fremdbild) steht ein Ideologem. Im Vortrag wird für eine systematische kulturologisch orientierte Fremdbilderforschung plädiert, die die Antworten auf diesen Fragen suchen sollte: Aus welchen imagotypischen Gegenständen wird ein Fremdbild konstruiert? Wie setzt sich ein einheitliches Fremdbild aus den Komponenten zusammen, die zu ontologisch verschiedenen Welten gehören? Wie wird der Kulturraum/Identitätsraum eines Fremdbilds strukturiert? Welche "kulturelle Distanz" wird bei der Konstruktion eines Fremdbilds aktiviert? Welche Ideologie steht dahinter? Welcher Repräsentationsmodus wird dabei realisiert?
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Das Fremdbild kann formal definiert werden als eine generalisierende Aussage über einem geo-kulturellen Raum, die sich aus einem Ethnonym/Landesnamen und den ihm zugeschriebenen charakteristischen/wertenden Attributen zusammensetzt. Gerade durch diese Attribute wird eine Vorstellung imagotypisch. Vom imagologischen Standpunkt aus, geht jedes Fremdbild aus einem Selbstbild eines Subjektes hervor, und ist ein Teil seines Weltbildes in einem bestimmten historischen Zeitraum. Anders gesagt: hinter einem Image (Fremdbild) steht ein Ideologem. Im Vortrag wird für eine systematische kulturologisch orientierte Fremdbilderforschung plädiert, die die Antworten auf diesen Fragen suchen sollte: Aus welchen imagotypischen Gegenständen wird ein Fremdbild konstruiert? Wie setzt sich ein einheitliches Fremdbild aus den Komponenten zusammen, die zu ontologisch verschiedenen Welten gehören? Wie wird der Kulturraum/Identitätsraum eines Fremdbilds strukturiert? Welche "kulturelle Distanz" wird bei der Konstruktion eines Fremdbilds aktiviert? Welche Ideologie steht dahinter? Welcher Repräsentationsmodus wird dabei realisiert?

Projekt MZOS 130-1301070-1056

GER

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