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Die Denkmäler der Legio VII in Dalmatien / Tončinić, Domagoj.

By: Tončinić, Domagoj.
Material type: materialTypeLabelArticleDescription: 192-192.Other title: The Monuments of legio VII in Dalmatia [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.07 | Legio VII, Dalmatien, Steindenkmäler, Ziegelstempel hrv | Legio VII, Dalmatia, stone monuments, stamped tiles engOnline resources: Click here to access online In: XXII Limes Congress (6-11.9.2012 ; Ruse, Bugarska) XXII Limes Congress. Abstracts str. 192-192Vagalinski, Ljudmil ; Torbatov, SergeySummary: Die legio VII bzw. VII Claudia pia fidelis hat während ihres Aufenthaltes in der römischen Provinz Dalmatien bedeutende Spuren hinterlassen, von denen bis heute zahlreiche innschriftliche Erwähnungen der Legion zeugen. Eine Studie über das Inschriftenmaterial der Legion kann auf insgesamt 86 Steindenkmälern und 16 Ziegelstempel verweisen. Hinzu kommen noch 13 wahrscheinliche Erwähnungen der Legion. Diese Denkmäler liefern interessante Hinweise über den Aufenthalt der Legion in Dalmatien, ihre Tätigkeit zu dieser Zeit und den Einfluß auf die Romanisierung der Provinz. Die Legion wird unter den Namen leg(io) VII, leg(io) VII C(laudia) p(ia) f(idelis) und leg(io) VII Cl(audia) erwähnt. Das älteste eindeutig datierte Denkmal stammt aus den Jahren 16./17. nach Chr., während das jüngste vor 50 nach Chr. errichtet wurde. Mit 48 % überwiegen die Denkmäler der leg(io) VII aus der Zeit vor 42. nach Chr. Die Denkmäler der leg(io) VII C(laudia) p(ia) f(idelis) aus der Zeit nach 42 sind mit 28 % vertreten. Das Inschriftenmaterial bestätigt Tätigkeiten wie Grenzziehungen, Bauarbeiten und Aufsicht über Steinbrüche, sowie Ziegelherstellung. Die Verbreitung der Denkmäler ist auf das Gebiet in unmittelbarer Nähe der Küste beschränkt, so daß der sogenannte Dalmatinische Limes, die Festungskette von Burnum – Tilurium – Bigeste, kaum überschritten wird. Der Grossteil der Denkmäler stammt aus Tilurium, dem dalmatinischen Lager der Legion, aus der Provinzhauptstadt Salona und der Umgebung des Kastells Bigeste. Die Denkmäler geben Aufschluß über die Herkunft der Soldaten, wobei mit 43 % Kleinasien am häufigsten vertreten ist, gefolgt von Italien mit 33 %, Gallien mit 2 % und Makedonien 9 %.
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Die legio VII bzw. VII Claudia pia fidelis hat während ihres Aufenthaltes in der römischen Provinz Dalmatien bedeutende Spuren hinterlassen, von denen bis heute zahlreiche innschriftliche Erwähnungen der Legion zeugen. Eine Studie über das Inschriftenmaterial der Legion kann auf insgesamt 86 Steindenkmälern und 16 Ziegelstempel verweisen. Hinzu kommen noch 13 wahrscheinliche Erwähnungen der Legion. Diese Denkmäler liefern interessante Hinweise über den Aufenthalt der Legion in Dalmatien, ihre Tätigkeit zu dieser Zeit und den Einfluß auf die Romanisierung der Provinz. Die Legion wird unter den Namen leg(io) VII, leg(io) VII C(laudia) p(ia) f(idelis) und leg(io) VII Cl(audia) erwähnt. Das älteste eindeutig datierte Denkmal stammt aus den Jahren 16./17. nach Chr., während das jüngste vor 50 nach Chr. errichtet wurde. Mit 48 % überwiegen die Denkmäler der leg(io) VII aus der Zeit vor 42. nach Chr. Die Denkmäler der leg(io) VII C(laudia) p(ia) f(idelis) aus der Zeit nach 42 sind mit 28 % vertreten. Das Inschriftenmaterial bestätigt Tätigkeiten wie Grenzziehungen, Bauarbeiten und Aufsicht über Steinbrüche, sowie Ziegelherstellung. Die Verbreitung der Denkmäler ist auf das Gebiet in unmittelbarer Nähe der Küste beschränkt, so daß der sogenannte Dalmatinische Limes, die Festungskette von Burnum – Tilurium – Bigeste, kaum überschritten wird. Der Grossteil der Denkmäler stammt aus Tilurium, dem dalmatinischen Lager der Legion, aus der Provinzhauptstadt Salona und der Umgebung des Kastells Bigeste. Die Denkmäler geben Aufschluß über die Herkunft der Soldaten, wobei mit 43 % Kleinasien am häufigsten vertreten ist, gefolgt von Italien mit 33 %, Gallien mit 2 % und Makedonien 9 %.

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