Normal view MARC view ISBD view

Krieg und Kolonialismus. Die Narration vom Ersten Weltkrieg bei Leonhard Frank / Car, Milka.

By: Car Prijić, Milka.
Material type: ArticleArticleDescription: 281-291 str.Other title: War and Colonialism. The Narration of The First World War by Leonhard Frank [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | Leonhard Frank, Erzählungen, Erster Weltkrieg, Kolonialismus | Leonhard Frank, Stories, First World War, Colonialism In: Postkolonialität denken - Spektren germanistischer Forschung in Togo str. 281-291Summary: Die Ausgangsposition ist mit der Frage nach den Darstellungsstrategien des „Unsäglichen“ (Adorno: Minima Moralia) des Krieges im Novellenzyklus Leonhard Franks markiert. Bekanntlich impostiert Leonhard Frank den Geist der wilhelminischen Epoche und das ihm immanente koloniale Weltherrschaftsdenken als eine der Ursachen für den Ausbruch des Kriegsgemetzels. Ausgehend von der diskurshistorisch gefassten These einer nahen Verwandtschaft kolonialer und imperialer Machtstrategien vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs sollen in diesem Beitrag jene Strategien des deutschen Schriftstellers und Pazifisten Leonhard Frank analysiert werden, mit deren Hilfe er die Kriegsgräuel darstellt. Dazu werden Parallelen zwischen Leonhard Franks linksmaterialistischer Kritik und Frantz Fanons neomarxistischer Position gezogen, beide setzen ja auf die Notwendigkeit der Veränderung des kollektiven Bewusstseins.
Tags from this library: No tags from this library for this title. Log in to add tags.
No physical items for this record

Die Ausgangsposition ist mit der Frage nach den Darstellungsstrategien des „Unsäglichen“ (Adorno: Minima Moralia) des Krieges im Novellenzyklus Leonhard Franks markiert. Bekanntlich impostiert Leonhard Frank den Geist der wilhelminischen Epoche und das ihm immanente koloniale Weltherrschaftsdenken als eine der Ursachen für den Ausbruch des Kriegsgemetzels. Ausgehend von der diskurshistorisch gefassten These einer nahen Verwandtschaft kolonialer und imperialer Machtstrategien vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs sollen in diesem Beitrag jene Strategien des deutschen Schriftstellers und Pazifisten Leonhard Frank analysiert werden, mit deren Hilfe er die Kriegsgräuel darstellt. Dazu werden Parallelen zwischen Leonhard Franks linksmaterialistischer Kritik und Frantz Fanons neomarxistischer Position gezogen, beide setzen ja auf die Notwendigkeit der Veränderung des kollektiven Bewusstseins.

Projekt MZOS projekt

GER

There are no comments for this item.

Log in to your account to post a comment.

Powered by Koha

//