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Das Konzept der Muttersprache in Burgenlandkroatischen Gemeinschaften in Österreich und in der Slowakei:Einstellungen und Herausforderungen / Ščukanec, Aleksandra ; Čagalj, Ivana ; Skelin Horvat Anita.

By: Ščukanec, Aleksandra.
Contributor(s): Čagalj, Ivana [aut] | Skelin Horvat Anita [aut].
Material type: ArticleArticleDescription: 168-182 str.Other title: The Concept of Mother Tongue in Burgenland Croatian Communities in Austria and Slovakia: Attitudes and Challenges [Naslov na engleskom:].Subject(s): Muttersprache, Identität, Einstellungen und Herausforderungen, Burgenlandkroaten, Österreich, die Slowakei | mother tongue, identity, attitudes and challenges, Burgenland Croats, Austria, Slovakia In: Human Being: Image and Essence. Humanitarian Aspects 1 (2018), 1-2 (32-33) ; str. 168-182Summary: In multiethnischen Gemeinschaften spielt die Sprache eine hervorragende Rolle. Damit kommen bestimmte Themen immer wieder zum Vorschein, beispielsweise das Verhältnis «die (Mutter)sprache und Identität» oder «die (Minderheiten)sprache und die Amtssprache». In Bezug auf die Muttersprache in mehrsprachigen Gemeinschaften ist die Identitätsdynamik zu betrachten, da sich die Mehrschichtigkeit der Identität sowohl in der Sprache als auch in der Wahrnehmung der Muttersprache widerspiegelt. Die Überlegungen zur Muttersprache und zur eigenen Minderheitenidentität bei den Mitgliedern der Minderheitengruppen stehen gewöhnlich mit unterschiedlichen Faktoren in Verbindung (Bildungsstufe, Lebenserfahrungen, Einbindung in die Gemeinschaft und Aktivitäten dieser Gemeinschaft usw.). Die vorliegende Arbeit bespricht die Einstellungen der Sprecher zur Muttersprache in zwei kroatischen Gemeinschaften, in Österreich und in der Slowakei, wie auch die damit verbundenen Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Trotz der gemeinsamen Geschichte, geographischen Nähe und «ähnlichen» Sprache weisen die Mitglieder dieser Gemeinschaften in einigen Aspekten auffällige Unterschiede auf, vor allem wegen des Fehlens bzw. Vorhandenseins einer Standardsprache und in der Beziehung zu unterschiedlichen Varietäten. In solchen Umständen entstehen in beiden Ländern bestimmte Sprachkonflikte zwischen der Muttersprache und anderen Varietäten. Anhand der Interviews, die unter den Mitgliedern dieser zwei Gemeinschaften durchgeführt worden sind, werden die Einstellungen der Burgenlandkroaten zur Muttersprache, zum (nicht-) institutionalisierten Lernen und Lehren der (Mutter)sprache und zur Rolle der Minderheitensprache im alltäglichen Leben analysiert.
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In multiethnischen Gemeinschaften spielt die Sprache eine hervorragende Rolle. Damit kommen bestimmte Themen immer wieder zum Vorschein, beispielsweise das Verhältnis «die (Mutter)sprache und Identität» oder «die (Minderheiten)sprache und die Amtssprache». In Bezug auf die Muttersprache in mehrsprachigen Gemeinschaften ist die Identitätsdynamik zu betrachten, da sich die Mehrschichtigkeit der Identität sowohl in der Sprache als auch in der Wahrnehmung der Muttersprache widerspiegelt. Die Überlegungen zur Muttersprache und zur eigenen Minderheitenidentität bei den Mitgliedern der Minderheitengruppen stehen gewöhnlich mit unterschiedlichen Faktoren in Verbindung (Bildungsstufe, Lebenserfahrungen, Einbindung in die Gemeinschaft und Aktivitäten dieser Gemeinschaft usw.). Die vorliegende Arbeit bespricht die Einstellungen der Sprecher zur Muttersprache in zwei kroatischen Gemeinschaften, in Österreich und in der Slowakei, wie auch die damit verbundenen Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen. Trotz der gemeinsamen Geschichte, geographischen Nähe und «ähnlichen» Sprache weisen die Mitglieder dieser Gemeinschaften in einigen Aspekten auffällige Unterschiede auf, vor allem wegen des Fehlens bzw. Vorhandenseins einer Standardsprache und in der Beziehung zu unterschiedlichen Varietäten. In solchen Umständen entstehen in beiden Ländern bestimmte Sprachkonflikte zwischen der Muttersprache und anderen Varietäten. Anhand der Interviews, die unter den Mitgliedern dieser zwei Gemeinschaften durchgeführt worden sind, werden die Einstellungen der Burgenlandkroaten zur Muttersprache, zum (nicht-) institutionalisierten Lernen und Lehren der (Mutter)sprache und zur Rolle der Minderheitensprache im alltäglichen Leben analysiert.

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