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Antagonismen und (Trans-)Differenzen. August Šenoas publizistische Tätigkeit in Wien 1864-1866. / Car Prijić, Milka.

By: Car Prijić, Milka.
Material type: ArticleArticleDescription: 271-297 str.Other title: Antagonism and (Trans-) Differencies. August Šenoas paper work in Vienna 1864-1866 [Naslov na engleskom:].Subject(s): 6.03 | August Šenoa, Slawische Blätter, Transdifferenz | August Šenoa, Slawische Blätter, TransdifferenceOnline resources: Click here to access online In: Transdifferenz und Transkulturalität. Migration und Alterität in den Literaturen und Kulturen Österreich-Ungarns str. 271-297Summary: Ausgehend von der Frage nach transnationalen Spuren und transregionalen Erfahrungsräumen in August Šenoas Texten, die er in Jahren 1864- 1866 in Zeitschriften Glasonoša i Slawische Bläter in Wien publiziert, soll die imperiale Konstellation rekonstruiert werden, der das nationale Projekt Šenoas entspringt. Analysiert werden publizistische Texte und Theaterschriften des Begründers des kroatischen historischen Romans und des vielseitigen Kulturvermittlers August Šenoa, die mit einem klaren nationalhomogenisierenden Zweck im Kontext der Österreichisch-Ungarischen Monarchie behaftet werden. In der Arbeit soll die Frage nach spezifischen kulturellen Kontaktzonen gestellt werden, die Legitimation und Kohärenz den kleinen europäischen Nationalbewegungen verleihen. Zugleich wird das Nationale erst durch die Abgrenzung von ihnen konturiert. Demnach ist Šenoas Literaturbegriff zu bestimmen, denn auch seine nichtfiktionalen Texte werden als sozial-symbolische Akte mit einer starken integrativen Funktion verstanden und zeugen vom Versuch, die kollektive Identität zwischen nationalen Mustern und hegemonialen Tendenzen bzw. Assimilationsstreben zu verorten. Auch in seinen programmatischen Texten ist ein essentialistischer Authentizitätsanspruch dominant, welcher die Etablierung der kroatischen Nation im 19. Jahrhundert aus einem lang anhaltenden Prozess agonaler Kräfte ableitet, womit die Problematik der kulturellen Differenz in einer traumatisierten Nation thematisiert wird.
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Ausgehend von der Frage nach transnationalen Spuren und transregionalen Erfahrungsräumen in August Šenoas Texten, die er in Jahren 1864- 1866 in Zeitschriften Glasonoša i Slawische Bläter in Wien publiziert, soll die imperiale Konstellation rekonstruiert werden, der das nationale Projekt Šenoas entspringt. Analysiert werden publizistische Texte und Theaterschriften des Begründers des kroatischen historischen Romans und des vielseitigen Kulturvermittlers August Šenoa, die mit einem klaren nationalhomogenisierenden Zweck im Kontext der Österreichisch-Ungarischen Monarchie behaftet werden. In der Arbeit soll die Frage nach spezifischen kulturellen Kontaktzonen gestellt werden, die Legitimation und Kohärenz den kleinen europäischen Nationalbewegungen verleihen. Zugleich wird das Nationale erst durch die Abgrenzung von ihnen konturiert. Demnach ist Šenoas Literaturbegriff zu bestimmen, denn auch seine nichtfiktionalen Texte werden als sozial-symbolische Akte mit einer starken integrativen Funktion verstanden und zeugen vom Versuch, die kollektive Identität zwischen nationalen Mustern und hegemonialen Tendenzen bzw. Assimilationsstreben zu verorten. Auch in seinen programmatischen Texten ist ein essentialistischer Authentizitätsanspruch dominant, welcher die Etablierung der kroatischen Nation im 19. Jahrhundert aus einem lang anhaltenden Prozess agonaler Kräfte ableitet, womit die Problematik der kulturellen Differenz in einer traumatisierten Nation thematisiert wird.

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